StuPa kritisiert Brief des Wissenschaftsministers Thümler
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StuPa kritisiert Brief des Wissenschaftsministers Thümler

Die Leuphana hat an alle Studierenden der Leuphana via myStudy einen Brief des niedersächsischen Wissenschaftsministers Björn Thümler (CDU) versendet. Einen Monat später meldet sich das StuPa und kritisiert den Brief des Ministers. Worum geht es?

Bei der Zustellung des Schreibens, datiert 8. Mai von Wissenschaftsminister Thümler vom 15. Mai, steckte der Teufel im Detail. Insgesamt drei Nachrichten wurden via myStudy an alle Studierenden versendet, um den Brief des Ministers vollständig wiederzugeben. Inhaltlich geht es um die besonderen Herausforderungen des Studiums in Corona-Zeiten. Weiterhin wurde auf die verschiedenen Förderprogramme des Bundes verwiesen. Der Minister ermutigt alle Studierenden das neue Semester als eine Chance zu verstehen, neue Wege und digitale Wege der Hochschullehre zu erproben.

Das Studierendenparlament (StuPa) hat seine Antwort (undatiert) am 26. Juni via myStudy auch an alle Studierenden versenden lassen. Dabei wurde die Antwort bereits am 17. Juni während der StuPa-Sitzung beschlossen.

Insbesondere geht es in der Antwort um den fehlenden Austausch zwischen den Studierendenvertretungen und dem Wissenschaftsministerium (MWK). So wurden keine Briefe von der Landes-ASten-Konferenz (LAK) zwischenzeitlich beantwortet. So beispielsweise die Forderung nach dem Solidarsemester oder die Einbeziehung von Studierenden bei der Wahl der Prüfungsformen. Kritisch wird die Förderung der VolkswagenStiftung gesehen, die Geld für die Digitalisierung bereitstellt, und zwar mit dem Betrachtungswinkel der Unabhängigkeit der Wissenschaft. Weiterhin wird die schleppende Umsetzung der Corona-Soforthilfe gerügt.

Hier die beiden Schreiben zum Download:

Schreiben des Ministers für Wissenschaft und Kultur – Björn Thümler

Antwort vom StuPa


Foto: Schreiben Füllfederhalter Tinte – (c) Pixabay

8. Juli 2020

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Christopher Bohlens Schreibt immer irgendwas über Hochschule, Politik oder Veranstaltungen, wo es so richtig kracht. Liebt investigativen Journalismus und beschäftigt sich viel mit Daten.


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