buntes Plakat bewirbt das NullPunktNull Sommerfest 2026

Sommerfest der Kreativität

Kreativ-Treffen, Workshops, Filmscreenings und gemeinsame Projekte. Jetzt legt NullPunktNull mit einem eigenen Sommerfest im Kurpark nach. Am Samstag, den 19. September, findet in der Konzertmuschel und dem Wandelgang des Kurparks von 13 bis 21 Uhr das NullPunktNull-Sommerfest der Kreativität statt.

Seit knapp neun Monaten besteht das Kollektiv nun in Lüneburg, mit dem Ziel kreative Menschen zu vernetzen. Niedrigschwellig sollen Möglichkeiten geschaffen werden, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Projektideen zu verwirklichen. Neben den regelmäßigen Treffen, bei denen alle zwei Monate interessierte Menschen ihre Ideen oder ihre bereits realisierten Projekte vorstellen können, fanden bereits einige Workshops sowie ein FilmScreening statt.
Nun möchte das aufstrebende Kreativ-Kollektiv NullPunktNull die Open-Air-Saison mit einem eigenen Sommerfest im Kurpark ausklingen lassen.

Jan, einer der Gründer*innen von NullPunktNull, hat im Univativ-Interview von den Hintergründen erzählt:

Was erwartet die Leute am Samstag?
Die Idee war, dass wir mehr als nur eine Sache anbieten im Vergleich zu den bisherigen Abenden. Dieses Mal soll es auch interaktiver werden: es gibt Musik, mehrere Initiativenstände aus Lüneburg, die sich vorstellen und mit denen man ins Gespräch kommen kann und es wird eine Art Galerie oder Ausstellung geben mit Künstler*innen aus Lüneburg. Es wird ein bunter Tag mit verschiedenen Angeboten.

Für wen ist das Sommerfest denn konzipiert?
Wir erhoffen uns, nicht nur Student*innen anzusprechen, sondern allgemein die Bevölkerung in Lüneburg. An einem Samstag mit schön Sonne im Kurpark zieht das auch Spaziergänger*innen und Familien an.

Wie sah euer Organisationsprozess aus?
Wir haben mit ein paar Leuten gesprochen und wollten gerne ein Sommerfest gestalten. Wir waren uns aber nicht ganz sicher, ob wir das organisatorisch vom Umfang und der Zeit her hinbekommen. Es waren viele Learnings dabei, wie man mit der Stadt kommuniziert und welche Ansprechpersonen es gibt. Viele Sachen, die man jetzt zum ersten Mal macht, deswegen: Ein super Lernprojekt. Uns hat unter anderem eine Studentin der Leuphana geholfen: sie hatte eine Prüfungsleistung, für die sie ein Kulturevent veranstalten sollte. Auch da: eine super Kollaboration zwischen Uni und uns.

Habt ihr ein besonderes Ziel?
Der Spaß ist auf jeden Fall im Vordergrund. Man kommt immer wieder auf denselben Punkt zurück, weshalb es NullPunktNull überhaupt geben sollte oder gibt: Dass man einen Austausch möglichst niedrigschwellig machen möchte. Also, dass man nicht zu einem geschlossen Treffen von einer Initiative oder einem Verein gehen muss, die man sich erstmal raussuchen muss; sondern dass man einen öffentlich für alle einsehbaren Ort hat, in dem man einfach mit Leuten redet und einfach so mit reinrutscht in die Projekte und Ideen. Das ist bei uns immer der Fokus und das geht bei einem Open-Air, kostenfreien Sommerfest in einer zentralen Location im Kurpark dann ganz gut.

Was wäre denn das Worst-Case-Scenario?
Dass wir so viele Besucher*innen haben, dass wir eine Nachmeldung beim Ordnungsamt machen müssen. Selbst bei Regen oder den Temperaturen wird es immer noch gut werden. Das Wetter ist nicht so entscheidend.


Das Programm umfasst drei musikalische Acts in der Konzertmuschel: Ab 14 Uhr steht DJ Relo auf der Bühne, danach ab 16 Uhr die Band Oblique Fatigue und ab 18:30 Uhr die Pingpong Band.

Im Wandelgang des Kurparks werden Schwarz/weiß- und Makro-Fotografien und Zines ausgestellt werden, außerdem soll es Stände mit Kuchen, zum Siebdrucken und Zeichen geben.

Mehr Informationen gibt es auf der Website des NullPunktNull Kollektiv:


Bild: NullPunktNull